Wer auf dem Weg zum Flugzeug am Zoll erwischt wird, weil er/sie etwas Tranksame auf den Weg mitnimmt oder eine Flasche Cognac als Geschenk mitführt, muss es an Ort und Stelle in einen Abfallcontainer werfen. Aus Gründen der Sicherheit heisst es. Vergütung gibt es natürlich nicht. Nanu, werden sich die meisten Passagiere sagen, dann kaufe ich eben am Zielort noch einmal etwas für meine lieben Verwandten oder Bekannten und macht sich keine weiteren Gedanken.
Gedanken machen sollte man sich schon, wenn ganze Schiffsladungen mit Kleidern, Schuhen, CDs, Uhren, Videogeräten, Arzneimitteln, Autoteilen usw. der Vernichtung zugeführt werden. Angeblich, weil gefälscht.
Wen kümmert es, wenn einer keine Originalteile in sein Auto einbaut? Der Besitzer des Autos haftet schliesslich selber. Es wäre nicht das erstemal, wenn so ein Autoteil seinen Dienst länger täte als das Original. Der Patient, der seine Medikamente aus Asien einkauft, wird deswegen nicht kranker, er unterstützt damit nur die hiesigen Krankenkassen und seine eigene Geldbörse. Mit den anderen Fälschungen ist es nicht anders. Schliesslich haben sich auch schon Markenartikel als Schund herausgestellt. Tendenz steigend. Man muss sich nicht wundern, dass das Fussvolk, dem immer mehr Steuern und Abgaben abverlangt wird, nach Alternativen sucht.
Das Welthandelsvolumen der gefälschten Waren beträgt etwa 9% oder etwa 400 Milliarden US-Dollar. Tendenz steigend. Diese Zahlen sollten doch seriöse Politiker (wo sind sie nur geblieben?) auf den Plan rufen. Denn es gilt, die Wettbewebsverhinderer (Patente, Monopole) abzuschaffen, damit alle die gleich langen Spiesse haben. Siehe: http://rage.ifastnet.com/index.php?page=Wirtschaftsform#Freie_Marktwirtschaft
Abgesehen vom immensen Schaden, der durch die Vernichtung der gefälschten Waren entstehen, werden hunderte Prozesse gegen die Fälscher geführt, die abermals x-Millionen US-Dollar verschlingen.
Man lasse sich die riesige Menge zerstörter Rohstoffe und den damit verbundenen Ausstoss von Feinstaub und giftigen Gasen auf der Zunge zergehen. Ich warte schon lange, bis die Linken und Grünen, diese ach-so-um-die-Umwelt-besorgten Träumer, ob dieser Verschleuderung von Ressourcen aufheulen. Vergebens? – Vergebens!
Archiv für Juli 2007
Fälschungen
27. Juli 2007Die Klimalüge des IPCC
9. Juli 2007Bei dem Weltklimarat IPCC der UNO arbeiten viele Tausend Experten, die schon seit 1990 darüber brüten, wer Schuld an der globalen Erderwärmung hat. Jetzt sind sie fündig geworden. Es sei WAHRSCHEINLICH der Mensch allein Schuld, wegen seinem enormen Ausstoss an CO2.
Allein in Nairobi, wo sechstausend Delegierte und viele Hundert Reporter und Fernsehanstalten anwesend waren, erneuerten sie diese Behauptung in den schrillsten Tönen als die alleinige Wahrheit. (Ob sie beim Flug dorthin, wegen des CO2-Ausstosses ihrer Privatjets besorgt waren, wurde nichts bekannt.)
Die IPCC-Experten machen es sich einfach, sie gehen für ihre Berechnungen vom CO2-Ausstoss, den die Menschen bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen verursachen, aus.
Fakt ist, dass mit der Industrialisierung im letzten Jahrhundert die Klimaerwärmung zugenommen hat. Aber die weltweite Bevölkerungszahl und die Industrie waren aber damals zu klein, um zu behaupten, dass der Mensch an der Erderwärmung Schuld sei.
Bohrungen im Grönlandeis verraten, dass es immer wieder Klimasprünge gab, bei denen sich das Klima in wenigen Jahren um sechs bis zehn Grad Kelvin erhöht hat. Um wieder zum alten Eiszeitklima zurückzukehren vergingen ein paar Jahrhundert. (Dansgaard-Oeschger-Ereignisse)
Seit 1888 weiss man, dass die Sonnenaktivität, ihre Helligkeit und Sonnenflecken mit der mittleren globalen Temperatur einhergehen. Nicht zu vergessen ist der Stand der Erdachse zur Sonne, die sich durch Gravitation der Planeten und der Sonne, schwere Erdbeben oder durch unterirdische Atombombentests, verändert. Die Wolken, das Wasser und die Luft als Wärmeleiter haben die Herren Wissenschafter auch vergessen in ihrem Bericht mit einzubeziehen.
Der Weltklimarat IPCC, nennt ihren Bericht “Summary for Policymakers” und ist nicht einmal in einem wissenschaftlichen Organ erschienen.
Die UNO mit ihren Unterorganisationen sind nichts anderes als eine Geldvernichtungsmaschine, die versucht, mit der Angst Geld einzutreiben. Bravo, mit den nationalen Politikern als Helfershelfern ist es ihnen gelungen.
„Um einen Menschen zu beherrschen, muss man nur dafür sorgen, dass er Angst hat.“
Paulo Coelho
Globalisierung! Für wen?
3. Juli 2007Wenn von Globalisierung gesprochen wird, glänzen manchem die Augen, gleich einem Kind unter dem Weihnachtsbaum. Verständlich, denn wer könnte schon gegen die technologische Verteilung auf die ganze Welt sein? Die Finanzmärkte können ihre Geschäfte ungehindert dort erledigen, wo es gerade nötig ist. Industrielle Güter können dort hergestellt werden wo man sie benötigt, ohne sie um die halbe Welt zu karren. Schwellen- und Entwiklungsländer profitieren vom Know-how der Industriestaaten. Internet und Kommunikation kommen dazu. Eigentlich sollten alle glücklich sein.
Doch das neuliberale Gedankengut beschreitet andere Wege als die des verantwortungsvollen Managers oder Firmeninhabers. Multinationale Konzerne (Global Player) verlegen ihre Firmen in jene Länder wo sie die geringsten Löhne bezahlen müssen. Sie gehen dorthin wo es kaum Umweltgesetze gibt. Hinterlassen dort Müllhalden, vergiftete und erodierte Böden. Rhoden ganze Wälder, verschmutzen die Gewässer usw. Es ist nicht neu, dass schon Heute aus Europa Giftmüll an die Drittwelt Länder verfrachtet wird. Etwa 2/3 aller Umweltschäden der Welt werden durch weniger als 1/3 der Weltbevölkerung verursacht. Dieser eine Drittel der Weltbevölkerung wird wohl wieder für alle Sünden der Globalisierung haften müssen. Siehe Klimaerwärmung. Alles und jedes wird dem Shareholder untergeordnet.
Der Handel zwischen Kontinenten und Nationalstaaten funktioniert schon seit 200 Jahren. Und jetzt spricht alle Welt von Globalisierung. Irgenwie komisch.