Kettenbriefe und Geld verdienen nach dem Schneeballprinzip sind verboten. So will es das Gesetz.
Nehmen wir einmal an, ich biete jeder Person 10% Zins für eine Aktie von 500 Euro an. Nach einem Jahr, so denkt sich mancher, erhalte ich 550 Euro, also setzen viele ihr ganzes Vermögen ein, oder einen Teil davon. Mittlerweilen haben sich schon X-Tausend ihren Sparstrumpf geleert und solche Aktien gekauft. Nach einem Jahr im Besitz dieser Aktien sprudelt es nur so von Zinsen. So weit so gut. Mit der Zeit aber, nimmt die Zahl der Aktienkäufer ab, weil der Bedarf an Aktien gedeckt ist. Das Geld sprudelt plötzlich nicht mehr so wie am Anfang oder hört ganz auf. Das Kapital, das verzinst und/oder zurükbezahlt werden muss, reicht plötzlich nicht mehr aus, eben weil zu wenig Geld nachkommt. Ich gehe Bankrott. Das System hat versagt!
Schauen wir einmal wie es im wirklichen Leben ist.
In der Hochkonjunktur bescherten uns die Politiker mit allerlei Sozialversicherungen. Arbeiter und Arbeitgeber zahlten enorme Summen in diese Kassen ein. Schliesslich war Vollbeschäftigung und die Wirtschaft holte zudem aus dem Ausland weitere Arbeitskräfte ins Land, die auch in diese Versicherungen einzahlten. Das Geld sprudelte nur so. So weit so gut.
In den 90er Jahren kam die Rezession. Plötzlich gab es einen Ueberschuss an Arbeitskräften. Entlassungen von Angestellten waren die Folge. Jetzt sprudelt die Kapitalquelle nicht mehr so stark, sodass unsere Sozialversicherungen stöhnen und die Versicherungsnehmer darben. Das System hat versagt.
Würden Politiker nicht nur im 4-Jahreszyklus denken, hätten sie schon Anfangs der Hochkonjunktur daran denken müssen, dass die Ausländer, die man damals als Arbeitskraft ins Land holte, auch einmal eine Rente beziehen würden. Gegenwärtig wird in europäischen Plenarsälen heftig über die Finanzierung der maroden Sozialversicherungen gestritten. Dass der ruinöse Sozialismus endlich über Bord geworfen werden sollte, ist wohl noch keinem Politiker eingefallen.
Privatpersonen ist das Schneeballprinzip verboten, weil es nicht funktioniert und dadurch viele Menschen in den Ruin treiben kann. Ausgerechnet unsere Politfunktionäre wenden dieses Bankrottsystem an, dabei ist es ihnen scheissegal, wenn das Volk vor die Hunde geht.
26. August 2008 um 18:49 |
Ich denke nicht, dass es ihnen scheissegal ist. Es ist ihre geplante Absicht, dass der Mob zugrunde geht!
Schliesslich genügen einige wenige „Sklaven“, um die Elite zu versorgen. Und je weniger Sklaven man besitzt, desto geringer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass diese sich zusammenrotten, aufstehen und sich gegen ihre Unterdrücker erheben.
Zudem lässt sich eine kleine Zahl Untergebener einfacher kontrollieren, ausbeuten und tyrannisieren als eine riesige Horde.
Siehe auch „Operation Endgame — The Movie„, „Prison Planet“ („Infowars„) oder „Rogue Government„.
Nur eine Verschwörungstheorie? — Vielleicht, aber die gegenwärtige staatspolitische Entwicklung*, die wir ja einzig unseren Volkszertretern zu verdanken haben, spricht nicht gerade dagegen.
Um es mit den Worten des luxemburgischen Regierungschefs Jean-Claude Juncker zu formulieren:
* gegenwärtige staatspolitische Entwicklung:
- Globalisierung: Die dritte Welt wird verpflichtet, Nahrungsmittel für Export zu produzieren und nicht, um die eigenen Hungernden zu ernähren.
- Machtausbau der Regierung: Polizei- und Überwachungsstaat, erstarkende Stasi.
- globale Schattenregierung: Bilderberger; Konferenzen mit ausschliesslich elitären Teilnehmern aus Regierung, Wirtschaft und der Finanzwelt.
- Unterdrückung des Volkes und Staatstyrannei: Zwänge und Verbote; Pflichten statt Rechte.
- herbeipolitisierte Hungersnöte und Verarmung: Anstatt die Nahrungsmittelproduktion und Energieerzeugung zu steigern, werden sie gedrosselt, um das Angebot zu verknappen und damit die Preise zu erhöhen.
- Verunsicherung durch staatlich geführte Desinformation und Falschpropaganda: anthropogener Klimawandel (Klimaerwärmung), bevorstehende neue Eiszeit in den 1970er Jahren (damals Klimaabkühlung); Waldsterben durch sauergeredeten Regen, menschgemachtes „Ozonloch“, Hysterie durch krebserregenden Feinstaub usw.
- geistige Verarmung: Pisa-Studie zeigt eine Verdummung der Bevölkerung. Wer nicht selbst denken kann, ist auf andere angewiesen und lässt sich gerne von diesen (ver)führen. Im Sinne von: Denken ist anstrengend. Warum es also selbst tun, wenn andere dies für einen übernehmen können?!
- UNO: Langsam, aber stetig mischt sie sich in immer mehr innerstaatliche Angelegenheiten ein und wird so zur überstaatlichen Organisation. Ein weiterer Schritt Richtung Staat Welt.
- EU: Die Expansion des Riesenmolochs EU beabsichtigt, möglichst viele Staaten unter zentrale Kontrolle zu stellen, um eines Tages den Bundesstaat EU einzuführen. Das Volk wünscht sich das nicht, nur die Regierungen. Darum durfte ausser in Irland auch kein Volk über den EU-Vertrag abstimmen.
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